Zwischenmenschliches von ZMOT

Meine kleine Neurose und dein dummes Getue, das geht nicht lange gut!
Ich sah es kommen, schon beizeiten, konnte es nicht vermeiden

Deine kleine Neurose und mein Zwangsverhalten verträgt sich leider nicht
Ich sah es kommen, schon beizeiten, konnte es nicht vermeiden

Meine kleine  Neurose  und deine Verhaltensabnormalität
steuern unbeirrt in Richtung  Kollision
Ich sah es kommen, schon beizeiten, konnte es nicht vermeiden

Quasi ein Videoselfie, gedreht im geheimen Dreiecksraum mit einem alten Drehteller und meinem Lieblingsobjektiv (20mm). Nach einem Take war der Akku der DSLR alle und wir machten mit der normalen Videokamera weiter.

 

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Echtes Vinyl im Pop-Art-Cover

Jetzt ist es endlich so weit: Das Akkordeon Salon Orchester hat eine Vinyl-Schallplatte veröffentlicht. Klingt großartig, ist aber doch nur ein kleiner Schritt für mich und gänzlich unbedeutend für die Weltkultur.

Es handelt sich nämlich nur um fünf Scheiben, einzeln überspielt und mit einem handgefertigten Cover versehen. Auch die Beschriftung wurde von Hand mit Schreibmaschine auf Klebefolien durchgeführt. Kunst in Kleinserie. Ein Exemplar bekommt Bruna zum Geburtstag, eins behalte ich selbst und dann hat der berühmte Kunstsammler Patrick Rosenblatt auch schon eine verbindliche Bestellung abgegeben.


Faserschreiber auf Papier, Schablonentechnik, Koloriert und Schreibmaschinen beschriftete Selbstklebefolien. Es sind noch genau zwei Werke zu haben. Ab 100.- € können Gebote gemacht werden, dann hat man eine Chance, bei der ersten Auflage dabei zu sein. Aber es könnte ja auch eine zweite Auflage geben. Vielen Dank an Aline und Annett für die Hilfe

 

„Meine kleine Neurose“

KleineNeurose01Montage_klJahresendkreativitätsschub bei ZMOT: Das neuste Lied ist noch nicht mal richtig geprobt, da wird schon für das Video gedreht. An einem geheimen Ort bot sich die Gelegenheit, in einem dreieckigen Raum zu filmen, und die Gelegenheit haben wir gleich am Schopf gepackt. Jetzt sind die Aufnahmen schon im Schnittrechner und es geht eigentlich nur noch drum, die Musikaufnahme zu Ende zu bringen. Normaler weise macht man das in umgekehrter Reihenfolge, aber wir können das auch anders herum. Der Videoclip wird, wie der Titel schon andeutet, ein neurotischer Minimalismus. Hoffentlich klappt es noch vor dem Jahreswechsel Euch das fertige Werk zu präsentieren.

Unterwegs für das Filmfestival

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Mit dem Kaffeekannenwärmer auf dem Kopf und dem neuen, alten Reisekoffer (Ausstattung/Outfit: Patrick Rosenblatt und KostNix-Laden) ging es an der Stadthalle in die Straßenbahn. Vom Filmfestival war auch ein Team dabei, um die Mitreisenden mit ihren Filmfestival-Katalogen und Promotionnmaterial zu beschwichtigen. Bruna hatte noch einen wichtigen Termin und kam direkt an die Haltestelle nach Schmellwitzobirsk, von wo aus wir singend in die Stadtmitte fuhren. Rückblickend kann ich sagen: Der Kaffeekannenwärmer war zu warm, drohte ständig zu verrutschen und außerdem wackelt so eine Straßenbahn ganz schon arg, wenn man im stehen Akkordeon spielen soll. Aber zum Glück sind wir keine Perfektionisten, sondern Aktivisten. Charlotte hat gefilmt:

Zurück in die 90er

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Die Architektur an der Uni feierte 25 Jahre und dabei wurde auch ich zurück in die 90 Jahre des letzten Jahrtausends geschleudert. Zum Glück lag auf dem Dachboden noch die notwendige Ausstattung in Form des Blechbüchsenhelms und der Flüstertüte. So ausgestattet konnte ich mal wieder den mad scientist spielen. Für die (etwas läppische) Feuerwerksshow hatte man ein fette Musikanlage und einen Lastwagen voller Eis angefahren. Ich konterte mit dem Schiebewagen, dem Megafon und einer kleinen Akkubetriebenen Lautsprecherbox. Damit rollte mich Ulrike Haußer durch die Menge (denn Daniel Slota, der vorgesehen war, war plötzlich unauffindbar). Ganz kurios wurde es, als sich an einer Bodenunebenheit der Griff löste, der Wagen umfiel und ich zu Boden stürzte. Aber es ging ganz schnell weiter und die Wachsmannallee entlang. Christian tauchte aus der Dunkelheit auf und spielte Klarinette dazu. Eigentlich sang auch noch Bruna im letzten Lied, aber weil der Funkempfänger beim Sturz beschädigt worden war, wurde ihr Mikro nicht übertragen. Trotzdem war das eine schöne Prozession und für mich ein erhebender Moment. Da kam ich mir echt großartig vor.
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Links:  Schuster stürzt vom Rollwagen (sieht auch nicht anders aus, als beim Singen)
Rechts: Absolventen der ruhmreichen Architektur-Fakultät, die mich vor 22 Jahren als Video-Fuzzi bei sich auf aufnahm.

Allein auf weiter Flur

BlumenA_RS01_klSelbstauslöseraufnahme am Sanzeberg in Cottbus. Eigentlich sollten noch ein paar meiner Musiker/innen mit aufs Bild, aber denen fehlte mal wieder die Lust oder die Zeit. Ich hatte 2017 soviel Zeit, dass ich den Sanzeberg im Rahmen meines Fitnessprogramms am 30.9. zum tausendsten mal im Lauf des Jahres bestiegen habe. Allerdings konnte ich noch nicht herausfinden, welche relative Höhe der Berg hat, so dass ich keine Aussage über die geleisteten Höhenmeter machen kann.

Kommt zum Filmfestival Cottbus! Wir kommen auch.

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Die große Tournee durch das Osteuropäische Filmfestival Cottbus
Mittwoch 8.11. 16:00 Wodka im Birkenwald an der Straßenbahnendhaltstelle Schmellwitz
Donnerstag 9.11. 21:00 Akkordeon Lounge in der Esscobar
Freitag 10.11. 22:00 Das Salon Orchester und DJane Morena im Club Lichtgalerie, Bahnhofstraße 24

Sorcha Chisholm im MultiPop-Salon


Der Sommer ist vorbei, jetzt freuen wir uns auf gemütliche Abende mit lauschiger Musik. Am Mittwoch, 6.9. um 19:00 eröffnet das Orchester den Abend mit einem kurzen Set  und dann spielt und singt Sorcha Chisholm, Liedermacherin aus Australien, wohnhaft in Tokyo und ab und zu in der Lausitz.

Sorcha Chisholm is an Australian singer, songwriter and musician. In 2016 she released the full length album „Hymns for Her“ which explores themes of strength, courage and female spirituality. Sorcha has adopted many musical styles on the album: blues, gospel, celtic, arabic and folk – all based around the piano and guitar and her distinctive vocals. Sorcha is currently living in Tokyo, Japan. Her Website: www.sorchamusic.com

ZMOT im Gladhouse-Garten, 28.7.17


Der Abend war leider etwas kühl und die Tontechnik stresste uns beim Aufbau, aber Charlotte hat schöne Fotos gemacht, so dass ich jetzt nachträglich einige Aufnahmen poste. Dank auch an Peter und Max für die Organisation und Hilfe.

Unsere sensationelle Klangeinspielung bei Zero Moment of Truth klappte gar nicht, weil der verflixte Audioplayer ins falsche Lied gesprungen war. Aber Sarah sah mit der Projektion einer banalen Glühbirne trotzdem prima aus. Ich wurde auch mal wieder gut getroffen (ohne Mikro vor dem Gesicht), nur Wanda ist auf fast allen Fotos hinter dem riesigen Text-Ordner der Sängerin versteckt.