JZ James im MultiPOP-Salon

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Jürgen Zink mit Paul Schwingschlögel (ich hoffe, er heißt wirklich so) am 2.10. bei uns zuhause. Es war wirklich schön. Mehr Infos unter http://www.jzjames.de/

MultiPOP auf Bandcamp

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Also Leute, auf meiner MultiPOP-Seite könnt ihr jetzt die ZMOT-Alben herunterladen. Ich habe mir extra ein PayPal-Konto zugelegt, um mich an Euren reichhaltigen down-load-Zahlungen zu bereichern.

Zero Moment of Truth halte ich für eine meiner besten Lied-Zusammenstellungen überhaupt. ZMOT hatten in dem Zeitraum eine sehr intensive Phase und ich war motiviert, mich um die Aufnahmen und den Mix zu kümmern. Herausgekommen ist ein sehr seriöses, in sich stimmiges Werk.

ZMOT live in Fresdorf ist von der Stimmung her genau das Gegenteil. Entspannte Live-Atmosphäre, konfuse Ansagen und ein ausgelassenes Publikum. Ab und zu verspielen wir uns, aber die Liedzusammenstellung ist gut genug, um Spaß daran zu haben.

Demnächst werde ich noch mindestens eine, vielleicht auch zwei Kompilationen des Akkordeon Salon Orchesters hier veröffentlich, um dieser ambitionierten Band einen würdigen Nachruf zu bereiten.

Das Buch ist da! Wer will es haben?

Wenn es ums herumkünsteln geht, bin ich ja eher ein Kurz- und Mittelstreckenläufer. Für Großprojekte fehlt mir nicht nur die Geduld, sondern auch die entsprechend lange Motivations-Ausdauer. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft, eine Text- und Materialsammlung zusammenzustellen (Mit Texte sind die Lied-Texte gemeint, die meist mit dem Akkordeon Salon Orchester, aber auch mit ZMOT öffentlich aufgeführt wurden). Weiterlesen

Lang ersehnte Post heute hier eingetroffen

Eineinhalb Jahre habe ich gebraucht, ganz schön lang. Allerdings habe ich die meiste Zeit NICHTS gemacht, sondern nur nachgedacht. Mehr Details zum Entstehungsprozess dieses epochalen Werkes gibt es, wenn die dazugehörigen Daten-CDs gebrannt sind.

Fete de la Musique in Potsdam

Direkt am Potsdamer Hafen stand unsere mittelgroße Bühne. Vielen Dank an Martin, der uns auf die Schnelle ein Banner (siehe Bildhintergrund) gestaltet hatte und sich außerdem um die Beruhigung eines obdachlosen Psychopathen im Publikum kümmerte.
Meine Befürchtungen, dass bei einem solch großangelegten Musikfest das Publikum unstet hin- und herwandert, erwies sich als unbegründet, unsere Zuhörerschaft war konzentriert, der Sound (nach glaubwürdigen Ohrenzeugenberichten) super und wir brachten unsere Lieder gut rüber. Kurios war das versagen unseres MP3-Players, der nur in einem einzigen Lied („Paradies“) für den Rhythmus-Track gebraucht wird. Die Ersatzbatterien lagen bereit, aber wir hatten vergessen sie einzulegen und so kam es, dass das Gerät nach ca. 40 Sekunden seines 2-Minütigen Einsatzes wegen Strommangel den Dienst einstellte. Es gab dann die letzte Strophe spontan und etwas zu schnell mit dem Retro-Rhythmusgerät. Ein gelungener Auftritt und man hatte uns sogar eine Hotelübernachtung besorgt.
So verbrachte ich (mit Katja) noch einen schönen Abend in Potsdam (russische Kolonie mit Pseudo-Russen-Pop/Schiffbauergasse mit Wein am Wasser, dann Punk-Gelage im Innenhof) und konnte die Erkenntnis, dass es in der Landeshauptstadt imposanter als in Cottbus ist, nicht ganz unterdrücken.

Operation Landskron

Die Ei(n)fälle-Aktivisten (Gaber/Bräuer/Riedel) bei der feindlichen Übernahme des Brauhauses, gefilmt vom schnellen Kameramann Ralf

„Der Sponsor fickt das tote Huhn.
Der Künstler sagt: Das muss er tun!“
Zwischendurch verschlug es mich für zwei Tage ins schöne Görlitz. Dort befindet sich die Landskronbrauerei, Sponsor diverser Kulturaktivitäten und des Cottbuser Satirefestivals „Ei(n)fälle“.

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Falkenberg/Elster vs. Hawk Hill

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Wer etwas erzählen will, singt deutsch und wer Rockmusik machen möchte, singt englisch. Ist das zu pauschal gesagt? Oder habe ich einfach ein Problem damit, dass ich in der Kleinstadt Falkenberg stehe, Videoaufnahmen mache und irrtiert bin, ob das wirklich „Hawk Hill“ ist? Liegt es an einer Schere in meinen Kopf, dass alles, was auf Englisch formuliert wird, von allgemeiner, von globaler Bedeutung sein soll?
Auch wenn es vielleicht etwas weit hergeholt ist, ist Falkenberg eines von vielen Beispielen für Verlierer im pop-sozialen Kontext gemäß eines penetrant angewandten Paradigmas, welches uns sagt: Metropole ist geil, Großstadt ist cool, Kleinstadt ist scheiße.


Da ich ja als ausgewiesener Provinzler auch schon in/über Forst/Lausitz und Peitz gefilmt habe, Weiterlesen